LASERHÄRTEN


 

Das Laserhärten ermöglicht Metallen eine höhere Verschleißbeständigkeit zu geben. Das Verfahren hat sich vor allem im Formenbau etabliert. Durch neue Laser und Härtetechniken hat sich das Anwendungsgebiet, vor allem im Bereich partielles Mikrohärten, erweitert. Aus technologischen Gründen, oder um Kosten zu sparen, werden heute viele Bauteile partiell gehärtet. Das bedeutet, dass eine verschleißfeste Zone nur noch dort generiert wird, wo sie benötigt wird.

 

Das Verfahren Laserhärten funktioniert grundsätzlich wie alle anderen Härteverfahren auch - eine Randschicht wird bis unter die Schmelztemperatur erwärmt und danach schnell abgekühlt. Dadurch kommt es zu Spannungen im Gefüge, was die Härtesteigerung begründet. Während bei herkömmlichen Verfahren die Abschreckung in einem Öl, - oder Wasserbad erfolgt, nutzt man beim Laserhärten die Selbstabschreckung des Bauteiles. Die Technologie ermöglich es somit, auch extrem dünne (<5µm) Randschichten zu härten. Hier spricht man von Laser-Schockhärten, da die Aufheiz- und Abkühlzeit innerhalb weniger Millisekunden erfolgt. Dieser Prozess kommt vor allem bei sehr dünnen Bauteilen, wie z.B. Messerklingen, zum Einsatz.

 

Die prozessfabrik hat sich auf das Mikrohärten / Schockhärten spezialisiert - von der Prozessentwicklung bis hin zur automatisierten Serienfertigung kleinster Bauteile. Neben der Bearbeitung verfügen wir durch unsere Partner auch über die Möglichkeit, die Ergebnisse metallographisch zu analysieren. Somit sind kurze Entwicklungszeiten in Verbindung mit einem optimalen Ergebnis möglich. Gerne unterstützen wir Sie bei der Findung neuer Wege im Bereich Verschleißschutz, sprechen Sie uns gerne darauf an!

Hier sehen Sie einige Beispiele zum Thema Laserhärten:

Hier sehen Sie ein Beispiel einer selektiven Mikrohärtung eines Kohlenstoffstahls ...

Das Bild zeigt eine Messerklinge, welche nur im oberen geschliffenen Bereich der Schneide gehärtet wurde ...

Das Bild zeigt eine medizinische Nadel, welche mittels Laser gehärtet wurde ...